SPD Wunsiedel

SPD-Wahlversammlung in Wintersreuth

Presse

Gelassen reagierte Manfred Söllner, Bürgermeisterkandidat der SPD, bei der Wahlversammlung in Wintersreuth auf die Aschermittwochsangriffe des amtierenden Bürgermeisters: „Den Vergleich mit einer Büroklammer halte ich gut aus. Eine Büroklammer hält vieles zusammen, sie schafft Ordnung. Jeder von uns hat schon einmal verzweifelt nach einer Büroklammer gesucht, wenn ihm die losen Blätter um die Ohren geflogen sind. Büroklammern werden vermutlich in 100 Jahren noch gebraucht. Was wir nicht brauchen, sind Franz-Josef-Strauß-Plagiate. Aber mit Plagiaten kennt die CSU sich ja aus“, sagte Söllner. Erstaunt zeigte er sich, dass ausgerechnet Beck, der sonst sehr empfindlich und lautstark auf jegliche Anfeindungen reagiert, so auf seine politischen Mitbewerber „eindrischt“. Er ist nervös! Er hat Zweifel an seiner Wiederwahl! Nach Meinung von Stadtrat Konrad Scharnagl sollte ein Bürgermeister einer Kreisstadt ausgleichend wirken und nicht wie Beck polarisieren und provozieren. Solche Aschermittwochsauftritte sollte er lieber seinem CSU-Ortsvorsitzenden Martin Keltsch überlassen.

Überrascht war die SPD vom Wahlprogramm der CSU, das in den letzten Tagen verteilt wurde. Es ist nichts anderes als ein Abschreiben aus den Programmen der anderen Parteien und Gruppierungen, garniert mit Gedanken aus dem Stadtrat. Nichts Neues, nur ein Aufguss.

Der Witz schlechthin ist aber, dass als erster Punkt die weitere Konsolidierung des Verwaltungshaushalts durch die Aufstellung und Umsetzung eines Konsolidierungskonzeptes genannt ist. Wir, die SPD haben seit mindestens acht Jahren immer wieder eine Konsolidierung angemahnt. Vergebens. Jetzt werden der Bürgermeister und die CSU vom Staat dazu gezwungen. Jetzt ist das plötzlich ihr Ding! Nicht gefallen dürfte nach Ansicht der SPD dem Landrat, dass Beck ihn mit der Aussage „solange Karl Döhler Landrat ist und ich Bürgermeister bin, wird es Zuschüsse für Vereine geben“ quasi zu gesetzwidrigem Verhalten auffordert.

Für Erheiterung sorgte bei den Teilnehmern der Wahlversammlung die Pressemitteilung des CSU-Ortsvorsitzenden Martin Keltsch in der Frankenpost vom 6. März, wo er die Opposition in die Pfanne hauen wollte, aber wieder einmal ein Eigentor schoss. Eingangs weist Keltsch die Vorwürfe, die Mitglieder der CSU-Fraktion seien gleichgeschaltete Ja-Sager und würden einem Fraktionszwang unterliegen, noch vehement zurück. Am Schluss ergänzt er jedoch, dass es durchaus vorkommen könne, dass CSU-Fraktionsmitglieder im Laufe der Zeit ihre Meinung ändern. Bei nicht zusammenbringen der Meinungen müsste man sich aber von ihnen trennen. So widerlegt Keltsch sich selbst und es trifft doch zu, wenn es bei der CSU heißt: Wer nicht nickt, der fliegt!

 
 

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