16.02.2014 in Lokalpolitik

Senioren- und behindertenfreundliche Stadt

 

Wunsiedel als senioren- und behindertenfreundliche Stadt war Thema der Arbeitsgruppe „Soziales Miteinander“ der SPD Stadtratskandidaten.

Der Bürgerbus soll erhalten werden, war die einhellige Meinung der Teilnehmer, jedoch bedürfe es einer überdachten Organisation. Stadtratskandidat Roland Kühn, selbst ehrenamtlicher Bürgerbusfahrer, fordert eine Überarbeitung des Fahrplanes hinsichtlich Haltestellen und Bedienung der Stadtteile. „Derzeit wird der Bürgerbus in den Außenorten in Wunsiedel West sehr gut angenommen, hingegen im Osten kaum in Anspruch genommen“, berichtete Kühn. Weiterhin soll der Bürgerbus verstärkt Stadtteile anfahren, die keine oder nur eine unzureichende Linienbusanbindung haben und wo viele ältere Menschen wohnen sowie die Nahversorgung weniger gewährleistet ist. Weiterhin soll der Bus zu Zeiten fahren, die der Linienverkehr nicht abdeckt. Vermehrt müssen Fahrten angeboten werden zu verschiedenen Veranstaltungen der Stadt und in der Fichtelgebirgshalle. Auch müssen die Betroffenen nach dem Besuch einer Veranstaltung wieder nach Hause gebracht werden. Um den Bus für die Bürger attraktiver zu machen, kann sich Stadtrat Konrad Scharnagl die Einführung von Tageskarten vorstellen.

Auch die Herstellung von Barrierefreiheit war für die SPD Arbeitsgruppe ein Themenkreis, der noch besonderer Anstrengungen und Maßnahmen in der Stadt bedarf. „Barrierefreiheit ist Voraussetzung für die selbstverständliche Teilhabe behinderter, älterer und kranker Menschen am gesellschaftlichen Leben.“, so Konrad Scharnagl. Einig war man sich darüber, dass aufgrund der Geländebeschaffenheit Wunsiedels die Stadt nicht vollends barrierefrei gestaltet werden kann. Deshalb fordern die SPD Stadtratskandidaten einen Stadtplan für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen, damit diese nicht vor unüberwindbaren Hindernissen stehen.

Ein  Bürgerbüro im Rathaus als zentrale Anlauf- und Auskunftsstelle erachtet die Arbeitsgruppe für dringend erforderlich, auch wenn der Bürgermeister der Meinung sei, dies wäre nicht notwendig, denn jeder Bürger könnte bei ihm persönlich vorsprechen. Hoffentlich ist er dann immer in seinem Büro bzw. lässt die Bürger nicht stundenlang warten.

Bildunterschrift: Ein Negativbeispiel ist diese Treppe in der künftigen Parkanlage am Bahnhof, die wahrlich nicht behindertenfreundlich ist.  

 

21.01.2014 in Lokalpolitik

Antrag der SPD-Stadtratsfraktion

 

Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt, folgenden Punkt auf die Tagesordnung der nächsten öffentlichen Stadtratssitzung zu setzen:

Beauftragung des Bürgermeisters über die Aufstellung eines genehmigungsfähigen Haushalts für das Jahr 2014.

 

Mitglied werden!

Mitglied werden!
 

Für uns im Bezirkstag

Holger Grießhammer

 

Für uns im Landtag

Inge Aures

 

Für uns im Bundestag

Anette Kramme

 

Für uns im Europaparlament

Kerstin Westphal